Taiji Qigong
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Taiji Qigong (Tai Chi Chi Kung)

Taiji-Qigong ist eine Übungsmethode zur Pflege der Lebenskraft, welche die Bestandteile der Traditionellen Chinesischen Medizin mit Qigong (Chi Kung), Kampfkunst (Wushu= Taiji u.a.) und Lebenspflege (Yangsheng) verbindet.

Über die Entstehung dieser Methode gibt es verschiedene Angaben. Am sichersten ist wohl die Angabe, daß sie sich bis zur Tang-Dynastie (ca. 600 – 900 n.Chr.) zurückverfolgen läßt.

Die Geschichte weiß von einem Mann, ein Daoist mit Namen Xuan Yuanzi, der ''Übungen des Äußeren'' (Xiantian Ba Shi) mit den ''Inneren Übungen'' (Nei Gong) verband. Daraus ist wohl das System der Taiji-Pfahlübungen (die Standpfahlposition ist vielen bekannt, ist aber nur eine aus einem ganzen System von Übungen) entstanden, die eine wichtige Säule im Taiji-Qigong bilden und in vielen Kampfkunstschulen zur Anwendung kommen, aber auch als Qigong-Übung großen Wert haben.

Prof. Jiao Guorui (1923 - 1997) - ein anerkannter chinesischer Arzt mit langer Qigong-Praxis und großem Ansehen in China und auch weltweit - hat sich den historischen Unterlagen gewidmet und die Taiji-Pfahlübungen zu den 15 Ausdrucksformen des TaijiQigong (Tai Chi Chi Kung) abgewandelt und den Bedürfnissen der heutigen Menschen angepaßt. Jede einzelne dieser Übungen hat im Gegensatz zu Qigong (Chi Kung) Elemente des Taiji (Tai Chi) und im Gegensatz zu Taiji (Tai Chi) beinhalten sie die Elemente des Yangsheng, der Lebenspflege.

Prof. Guorui sagt dazu:

  1. Sie beinhalten die Prinzipien des Qigong
  2. Sie stellen eine Taiji-Übungsmethode dar (wobei hier nicht der Kampfkunstaspekt gemeint ist)
  3. Sie sind symmetrisch und ausgewogen bezüglich rechts und links, oben und unten, öffnen und schließen, steigen und sinken, vorne und hinten, Yin und Yang
  4. Sie verbinden Übungen-in-Ruhe mit Übungen-in-Bewegung.

Unabhängig von dem System des Prof. Guorui entstanden verschiedene andere Kombinationen aus Taijiquan und Qigong.

Das System der ''18fachen eleganten Bewegungsform des TaijiQigong'' bzw. das ''TaijiQigong in 28 Schritten'' ist eine weitere Verbindung in diesem Sinne und entstand aufgrund der Zusammenarbeit der Medizinischen Hochschule Shanxi (Prof. Li Ding) und der Indonesischen Stiftung des TaijiQigong-Zentrums  und des Südostasien Forschungsinstitutes für Qigong-Wissenschaft.
Hier wurden reine Qigong-Übungen in Ruhe abgewandelt und u.a. der Symmetrie und Ausgewogenheit des Taiji angepasst – damit werden einige dieser Übungen raumgreifend, wohingegen vorhandene bewegte Bilder aus Taiji-Formen als ''Übungen-in-Ruhe'' überarbeitet wurden.

Taiji Qigong in MeissenBeide vorgenannten Übungssysteme beinhalten die gleichen Figuren, das TaijiQigong der 18fachen Bewegungsform wurde lediglich durch Elemente des Meridian-Qigong auf die 28 Schritte erweitert. Dieser Zusatz erfordert allerdings ein fortgeschrittenes Übungsniveau der Schüler. Es handelt sich um eine Ergänzung aus dem Inneren Qigong und erfordert eine wache Konzentration, ungeteilte Aufmerksamkeit und ein Wissen um die Meridiane, die Energieleitbahnen des Körpers.

Im Drachenzentrum werden beide Systeme - sowohl die 15 Ausdrucksformen nach Prof. Guorui als auch die 18fache Elegante Bewegungsform (incl. TaijiQigong in 28 Schritten) - gelehrt. Nicht selten beginnen die Übungsgruppen mit Elementen aus diesen Systemen, um sich späterhin mit Taijiquan (Tai Chi Chuan) zu beschäftigen.

Genau genommen, hat man mit diesen beiden Methoden schon vollwertige Übungsfolgen, die sich positiv auf das gesamte System des Menschen auswirken sollten, wenn sie regelmäßig und kontinuierlich angewandt werden. Man braucht zum Üben weder viel Platz noch besondere Fähigkeiten, die Übungen können in der gesamten Folge praktiziert werden oder auch für sich in einzelnen herausgelösten Einzelübungen, wenn weniger Zeit zur Verfügung steht. Selbst zum Trainieren von Taijiquan (Tai Chi Chuan) eignen sich diese Methoden sehr gut, weil einige der Figuren in ähnlicher Form auch in den verschiedenen Richtungen des Taijiquan (Tai Chi Chuan) vorkommen. Man hat also auch bei wenig Platz zu Hause und eng bemessener Freizeit (das sind die meisten Gründe, die dafür genannt werden, NICHT zu üben) die Möglichkeit, sein Qi zu kultivieren!

Ihre Kursleiterin: Gitta Fineiß

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Gitta Fineiß

Lehrerin für Taiji, Qigong und Meditation

 

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