Pekingform
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24er Pekingform

In China nennt man die Pekingform sogenanntes ''vereinfachtes Taiji (Tai Chi) in 24 Bildern''. Die Pekingform ist eine Form, die nicht traditionell gewachsen ist, sprich nicht vom Vater auf den Sohn, vom Meister auf den Meisterschüler als Geheimlehre übertragen wurde, wie die vielen Familienstile des Taijiquan (Tai Chi Chuan), etwa wie der Yang-, Chen-, Wu-, Sun-, Li-Stil o.a..


Das Entstehen der Pekingform resultiert aus den Bestrebungen Mao Dse Dongs zu Zeiten der Kulturrevolution, die Taiji- und Qigong-Szene (Tai Chi und Chi Kung) zumindest halbwegs unter seine Kontrolle zu bringen. Da diese Künste von jeher schon häufig im Untergrund ausgeübt und praktiziert wurden, trat er wohl die Flucht nach vorn an und beorderte dazu einige Taiji- und Qigong-Meister zu sich und bestellte eine ‚Form’, die kurz genug ist, um sie in Arbeitspausen zu üben und einfach genug ist, damit sie auch Kinder erlernen können.

Herausgekommen ist eine Art Konglomerat aus verschiedenen traditionellen Taiji (Tai Chi)-Formen (hauptsächlich des Yang-Stils) und Qigong (Chi Kung)-Elementen – die Pekingform. Eigentlich müsste jeder erwachsene Chinese diese Pekingform beherrschen, da sie bereits in Kindergärten geübt wurde.

Kritiker behaupten jedoch, dass diese Form kein richtiges Taijiquan (Tai Chi Chuan) sei – mag sein, sie ist eben nicht gewachsen und über die Jahrhunderte praxiserprobt, wie die Familientraditionen Yang, Chen, Wu, Sun o.a.
Aber – immerhin ist die Pekingform jene Übungsfolge, die Taiji (Tai Chi) im Westen populär gemacht hat und diese Bewegungsform vielen Menschen zugänglich gemacht hat – gerade wegen ihrer Einfachheit.

Im Drachenzentrum ist sie Grundlage im Unterricht – alle Anfängergruppen beginnen nach einführenden Qigong(Chi Kung)-Übungen zunächst mit dieser vereinfachten Taiji (Tai Chi)-Form, um die Prinzipien und Grundsätze des Taijiquan (Tai Chi Chuan) in der Bewegung verstehen zu lernen, um das Zusammenspiel von Körper, Bewegung, Geist und Konzentration zu trainieren. Erst danach kommen die Langen Formen, Waffen- und Partnerformen etc.
Mit ihrem 24 Einzelbilder umfassenden fließenden Bewegungsablauf ist sie ein überschaubares Übungspensum für die ach so gestressten Menschen dieser Zeit. Selten nur gönnt sich einer die Zeit, sich an einer langen Form zu versuchen, für deren komplette Übung man schon 30 – 45 min einplanen muß. Da ist die Zeit für die Pekingform mit ca. 8-10 min doch überschaubar und ganz gut in den Alltag integrierbar.

Für mein Verständnis von Taiji (Tai Chi) kommt es nicht auf die Anzahl und Länge der erlernten Formen an, oder auf die möglichst akrobatischen Stellungen, sondern darauf, dass die Übenden Freude am Tun haben und sich selbst, ihren Körper, das gesamte System Mensch mit dem Üben ihrer Form mehr und mehr kennenlernen, sich immer mehr auch selbst zutrauen. Und ... die 10 Prinzipien, die Meister Yang Chengfu festgeschrieben hat, kann man in der Pekingform genauso gut lernen und üben und kultivieren, wie in jeder anderen Form, letztlich kommen uns diese Prinzipien im übertragenen Sinne auch im ganz normalen Alltag zugute!



Die 24 Bilder im Überblick:

  • maehne_teilenEinleitung
  • Die Mähne des wilden Pferdes teilen
  • Der weiße Kranich breitet seine Schwingen aus
  • Das Knie streifen
  • Die Laute (Pipa) spielen
  • Die Abwehr des wilden Affen
  • Den Vogel beim Schwanz fassen (Peng-Lü-Ji-An)
  • Einfache Peitsche
  • Hände die wie Wolken ziehen
  • Einfache Peitsche
  • Der hohe Schlag aufs Pferd
  • Fersenstoß rechts
  • Doppelter Wind durch beide Ohren
  • Fersenstoß links
  • Die Schlange kriecht zu Boden/links
  • Der goldene Hahn steht auf einem Bein/links
  • Die Schlange kriecht zu Boden/rechts
  • Der goldene Hahn steht auf einem Bein/rechts
  • Die schöne Frau am Webstuhl
  • Die Nadel vom Meeresgrund holen
  • Die Arme ausbreiten wie einen Fächer
  • Verdeckter Fauststoß
  • Wie versiegelt so verschlossen
  • Abschluß

Im Drachenzentrum wird derzeit die Pekingform in Anfänger – und Fortgeschrittenen-Gruppen unterrichtet. Interessenten und Neugierige haben die Möglichkeit, in den Gruppen jeweils eine kostenlose Probe- oder Schnupperstunde zu absolvieren. In jedem Fall werden Sie danach bei Interesse in eine bestehende Gruppe integriert und üben mit den anderen die Bilder und Formen, mitunter auch unter Anleitung bereits fortgeschrittenerer Mitschüler. In Abständen werden Wiederholungstermine angeboten, die Sie nutzen können, um die noch fehlenden Bilder und Bewegungen nachzuarbeiten.

Ihre Kursleiterin: Gitta Fineiß

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Gitta Fineiß

Lehrerin für Taiji, Qigong und Meditation

 

Telefon: 035242/ 65250
mobil: 0177 / 85 78 100
E-Mail: info@drachenzentrum.de

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